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Afghanistan

Friedensgebet am Freitag auf Instagram

Altar

Das Friedensgebet aus der Marienstiftskirche wird auf Instagram übertragen

Das Leid der Menschen in Afghanistan hat Pfarrer Lutz Neumeier erschüttert. Deshalb lädt er dazu ein, bei einem Friedensgebet auf Instagram am 20. August 2021 um 12 Uhr die eigenen Anliegen vor Gott zu bringen.

Was kann ich angesichts des Leids in Afghanistan tun? Diese Frage hat sich Pfarrer Lutz Neumeier gestellt. Zum einen hofft er, dass Regierungsverantwortliche in Deutschland und Europa den Menschen in Afghanistan die Unterstützung auf unterschiedlichsten Wegen zukommen zu lassen, die sie jetzt dringend brauchen. Zum anderen regt er dazu an, die eigenen Fragen, die eigene Bestürzung und die eigene Ratlosigkeit vor Gott zu bringen.

Einladung zum gemeinsamen Gebet

Am Freitag, 20. August 2021, lädt er um 12 Uhr zu einem live übertragenen Friedensgebet auf seinem Instagram-Kanal ein. Vor Ort wird in der evangelischen Marienstiftskirche in Lich gebetet. Danach wird das Gebet im Feed als IGTV-Video abrufbar sein. Ab morgen Mittag wird der Gebetstext auch in dieser Nachricht auf ekhn.de zu lesen sein.

Sorge um die Menschen in Afghanistan

Pfarrer Neumeier berichtet: „Als ich vom Urlaub zurückkam, war ich schockiert über die Nachrichten aus Afghanistan. Die Angst und Unsicherheit der Menschen vor Ort hat mich erschüttert.“ Dabei erinnert er sich an eine Lehrerin aus seiner alten Gemeinde, die in Afghanistan Anfang 2000er in einer Schule unterrichtet hat und damals voller Hoffnung war. Der Pfarrer fragt sich: „Wird die Arbeit dieser Lehrerin Früchte tragen können? Was wird aus den Menschen, die sie in Afghanistan begleitet hat?“ 

Mit Worten aus der Bibel die Klage vor Gott bringen

Wenn noch nicht ganz klar sei, was zu tun sei, „kann ich für die betroffenen Menschen beten und Gott um Trost bitten.“ Deshalb seien ihm zunächst die eindringlichen Klageworte aus Psalm 22 in den Sinn gekommen: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Ich schreie, aber meine Hilfe ist ferne.“ Schließlich keimt Hoffnung in den Versen auf: „Aber du, GOTT, sei nicht ferne; meine Stärke, eile, mir zu helfen!“ Während des Friedensgebetes möchte Pfarrer Neumeier einladen, für einige Minuten meditativ und gebetsorientiert mit Gott ins Gespräch zu kommen. Auch in der Stille.


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